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Rotkreuzhelfer bilden sich fort

Zu einer sehr interessanten Fortbildung sind kürzlich insgesamt 15 Cochemer DRK-„Bergretter“ zum Bundeswehr-Fliegerhorst nach Nörvenich gereist. Nachdem im April ein verletzter Gleitschirmflieger im Calmont mit Hilfe des Bundeswehr-Rettungshubschrauber „SAR 41“ gerettet werden musste fuhren die Rotkreuzler zu der Hubschrauber-Wache, um dort in die Rettungsarbeit mit Windenrettung eingewiesen zu werden.

Nach kurzer Begrüßung durch die diensthabende Besatzung wurde zuerst der SAR-Dienst (Search and Rescue – Suche und Rettung) der Bundeswehr als staatliche Aufgabe sowie die Leistungsmerkmale des eingesetzten Helis vorgestellt. Im Anschluss wurden Gefahrenpunkte am laufenden Hubschrauber, Kontaktaufnahme mit der Besatzung und Verhalten bei drehendem Rotor erläutert.

Und schließlich wurde dann am Hubschrauber selbst geübt. Jeder bekam die Gelegenheit, sich mit „Verletztem“ an der Winde anzuschlagen, um die optimale Arbeitshöhe während des Winschens zu testen, die Anti-Rotationsleine, welche die Trage oder die zu rettenden Personen vor zu starken Drehungen schützen soll wurde angeschlagen und die Kommunikation mit dem Winsch-Operator geübt. Zur Verfügung stehendes Material zur Personenrettung, ob Gebirgstrage oder Luftrettungssack, Rettungssitz oder Rettungsschlinge, alles wurde ausprobiert. Die räumlichen Verhältnisse im Hubschrauber, Standmöglichkeiten und Sicherungsösen während dem Flug, dies alles wurde ausführlich erklärt und geübt.

Nach sehr ausführlichen Erläuterungen durch den sehr motivierten Luftrettungsmeister des SAR 41 sind die Cochemer Rotkreuzler nun in der Lage, in ähnlichen Situationen gemeinsam mit dem Hubschrauber Verletzte auch aus völlig unzugänglichem Gelände zu retten.